Projekt Beschreibung

SONDERVERANSTALTUNG

04. – 13.02.2022, täglich

The Sound of Distant Presence

– eine einzigartige Klanginstallation in der Friedenskapelle

Eintritt frei  
– um Spenden wird gebeten  
MUSIKALISCHE LEITUNG

Marion Wood

TECHNISCHER SUPPORT

Mingze Li

ORGANISATION

Aline Klieber

PROGRAMM

Mozart – Ouvertüre zu Figaros Hochzeit, KV 492

Beethoven – Symphony Nr.5 (c-Moll), Op 67 Satz 1

Brahms – Variationen über ein Thema “Chorale St Antoni” Op56a (B-dur), Auszüge

Smetana – Má vlast, Zyklus sinfonischer Dichtungen: Nr. 2 Die Moldau (e-Moll)

MUSIKER*INNEN

Marcelo Albuja, Uta Althoefer, Ekaterina Baranova, Constanza Besoain Pino, Byeongchang Choi, Norbert Fabritius, Joana Gorenstein, Adriana Hernández, Malte Hoeweler, Jonghyun Jo, Deahyeon Kang, So Yeon Kim, Suyeon Kim, Fransiska Kniessl, Tingyu Liu, Klaus Mertens, Moriah Prochotta, Dominik Schäfer, Stephan Schulze, Sandra Steenweg, Ute, Valentina Zambrano                

Das music.distant-Kammerorchester vereint Studierende der Musikhochschule, Absolvent*innen und Profis aus der freien Szene. Sie proben zunächst gemeinsam und spielen anschließend ihre Stimmen als einzelne Tonspuren ein. 24 Lautsprecher nehmen dann die Plätze der Musiker*innen ein – ein Lautsprecher repräsentiert je eine Stimme des Orchesters.

Ursprünglich als COVID-sicheres Konzerterlebnis gedacht, bietet dieses Format eine unerwartet faszinierende Möglichkeit, ein Orchester von innen zu erkunden und vertrautes Repertoire aus völlig anderen Perspektiven zu hören. Bewegen Sie sich im Raum, um zu hören, was jede einzelne musikalische Linie zum Ganzen beiträgt: hören Sie die Instrumente in einem neuen Kontext und lernen Sie die Musikalität jeder*s einzelnen Musiker*in kennen.

Die einzelnen Lautsprecher sind dabei so im Raum der Friedenskapelle verteilt, dass die Zuhörenden mitten in die Musik eintauchen können und von ihr umarmt werden. Je nach Instrument bzw. Instrumentengruppe mussten teilweise Anpassungen im Aufbau vorgenommen werden, um diese so echt und authentisch wie möglich klingen zu lassen. Das Schallloch einer Geige ist beispielsweise nach oben gerichtet, was die Ausrichtung des Lautsprechers ebenfalls in diese Richtung veranlasste. Gleichzeitig stellte sich heraus, dass der Klang des Kontrabasses am besten durch ein Platzieren des Lautsprechers in der Box zur Geltung kommt.

Ein Tonzyklus umfasst ca. 40 Minuten und läuft in Dauerschleife, sodass dieselben Stücke aus verschiedenen Perspektiven gehört werden können.

Öffnungzeiten

Fr 04.02.2022 17 – 20 Uhr
Sa 05.02.2022 NEU: 17 – 21 Uhr
So 06.02.2022 16 – 20 Uhr
Mo 07.02.2022 17 – 20 Uhr
Di 08.02.2022 17 – 20 Uhr
Mi 09.02.2022 geschlossen wegen Veranstaltung
Do 10.02.2022 17 – 20 Uhr
Fr 11.02.2022 17 – 20 Uhr
Sa 12.02.2022 11 – 14 Uhr & 19 – 22 Uhr
So 13.02.2022 11 – 16 Uhr

Der Eintritt ist frei – um Spenden wird gebeten.

Besuchsmöglichkeiten für Gruppen & Schulklassen:

Kommt vom 07. – 11. Februar vormittags zu uns in die Friedenskapelle, um das virtuelle Orchester live zu erleben! Ihr könnt zwischen den Lautsprechern frei umherwandern und erlebt so den Klang der einzelnen Instrumente hautnah!

Wie fühlt es sich wohl an, mitten in einem Orchester zu sitzen? Hattet ihr schon mal die Möglichkeit, die Instrumente aus nächster Nähe zu hören? Seid ihr schon mal durch ein Orchester gewandert und konntet nach euren Lieblingsinstrumenten suchen? Ein ganzes Stück neben dem Cello zu verbringen und beim nächsten nur die Oboe zu hören?

Ein virtuelles Orchester? Wie funktioniert das denn?

Im Laufe des letzten Jahres hat das Kulturbüro der WWU in Zusammenarbeit mit dem Institut für Musikpädagogik als Reaktion auf abgesagte Konzerte und Veranstaltungen an einem Konzept gearbeitet, das selbst in der Hochphase der Pandemie alle gängigen Hygienemaßnahmen erfüllt und als transportables Ausstellungskonzept an verschiedenen Orten aufgebaut werden kann. Unter dem Titel Mozart – The Sound of Distant Presence wurde das erste musikalisch-innovative Projekt am Jahrestag des Corona-Lockdowns in der Liebfrauen-Überwasserkirche aufgebaut. Seitdem findet die Ausstellung an unterschiedlichen Orten statt und macht nun Station in der Friedenskapelle.

Das Konzept dabei bleibt jedoch gleich: die Musiker*innen haben zu einem Backingtrack mit ihrem jeweiligen Instrument Tonspuren aufgenommen oder gesungen. Diese werden dann den im Raum aufgestellten Lautsprechern zugeordnet und ersetzen somit den*die Live-Musiker*in. Aus den Lautsprechern ertönen die einzelnen Instrumente so, dass das Publikum an ihnen wie in einer Ausstellung vorbeiwandern kann. In der Mitte des Raumes mischen sich die einzelnen Instrumente dann zu einem Gesamtklang zusammen und das Gefühl eines richtigen Konzerts entsteht.

Das music.distant-Kammerorchester vereint Studierende der Musikhochschule, Absolventen und Profis aus der freien Szene. 24 Lautsprecher nehmen hier die Plätze der Musiker*innen ein – ein Lautsprecher repräsentiert je eine Stimme des Orchesters.

Nach Anmeldung und kurzer Absprache stellt das Ausstellungsteam Materialien zur Vorbereitung zur Verfügung oder organisiert eine Führung durch die Ausstellung mit anschließender Besprechung.

Für mehr Informationen:
https://www.uni-muenster.de/Kustodie/music-distant/
Für direkten Kontakt:
music.distant@wwu.de

 

Mit freundlicher Unterstützung des Kulturamtes der Stadt Münster.

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