Im Bann des „Freischütz“
2026 – die Musikwelt feiert Carl Maria von Webers 200. Todestag. Für die Westfälische Schule für Musik Münster Grund genug, sich ebenfalls diesem bedeutenden Komponisten der Romantik zuzuwenden. Die Jugendchöre „PopChorN“ und „Chor’n’Flakes“ bringen hierfür die Oper „Der Freischütz“ auf die Bühne. Dabei werden berühmte Arien wie „Durch die Wälder, durch die Auen“ und Chöre wie der „Jägerchor“ mit Originaltexten, aber in einer vereinfachten musikalischen Bearbeitung von Barbara Comes dargeboten. Begleitet werden die Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 12 und 22 Jahren von einem Instrumentalensemble mit Streichern, Klarinette, Horn und Klavier, zusammengesetzt aus SchülerInnen und Lehrenden der Musikschule.
Die Handlung rund um Max, seine Liebe zu Agathe, seine Furcht vor dem Versagen und dem teuflischen Spiel Samiels und seines irdischen Geschöpfes Kaspar, wird in kleinen Szenen dargeboten. Die ursprünglichen Texte haben die Chorleiterin und einige Sängerinnen der „Chor’n’Flakes“ in Worte unserer Zeit umgeschrieben. Als Rahmenhandlung entwickelten die Schülerinnen der Musikschule einen eigenen Prolog und Epilog, die das Thema „Teufelswerk“ mit Attributen unserer Zeit verknüpfen. So treffen sich hier junge Leute zunächst arglos in einer Jagdhütte, frohlocken der Langeweile und dem Alkohol und rutschen bei dem Song „Dancing with the devil“ von Demi Lovato wie von Geisterhand in die Geschichte des Freischütz.
Unter der musikalischen Leitung von Claudia Runde und Choreografien von Lea Christiansen entsteht ein etwas 75-minütiges Werk, das ohne Pause Webers Original mit Handlungssträngen unserer Zeit verknüpft und so seine berühmte Musik jungen Mitwirkenden näherbringt.
Besetzung:
Westfälische Schule für Musik Münster
Chor mit 20 SängerInnen der Chöre PopChorN und Chor’n‘Flakes
Instrumentalensemble mit 5 MusikerInnen
Choreografien – Lea Christiansen
Produktionsleitung – Claudia Runde
Veranstalter: Westfälische Schule für Musik

